Unser Informationsportal bietet Ihnen die Möglichkeit, sich über alle Themen zu informieren, die Betreuung, Pflege und Wohnen im Alter betreffen. Als Gast in unserem Portal können Sie Beiträge einstellen, mit anderen Gästen diskutieren oder Beiträge anderer Gäste kommentieren. Wir freuen uns, von Ihnen zu lesen.
30 Jun
von admin - Kategorie: Finanzierung, Pflege & Politik
Die Lücke, die durch in der gesetzlichen Pflegeversicherung entsteht, wird immer größer. Aktuell beträgt die Lücke ca. 300 Millionen Euro und zusätzlich wurden im Jahr 2010 die Leistungen in der Pflegeversicherung um 500 Millionen Euro erhöht. Dem gegenüber steht nur leicht steigende Einnahmen um 0,8 Prozent.
Es drohen noch weitere Kostenanstiege in den kommenden Jahren. Das Thema der Pflegebedürftigkeit soll neu überarbeitet werden. Es sollen auch Demenzkranke leichter Leistungen erhalten und es sollen aus aktuell 3 Pflegestufen in Zukunft 5 Pflegestufen werden. In den neuen Pflegestufen sollen vor allem auch geistige Leistungsminderungen mit aufgenommen berücksichtigt werden.
Wie auch die zukünftigen Änderungen im Pflegebereich aussehen werden, Fakt ist, dass die derzeitige und zukünftige Einnahmen/Ausgabensituation offentsichtlichen Verbesserungsbedarf aufweist. Ansonsten dürfte die Finazierungslücke wieder einmal zu Lasten der Pflegebedürftigen und der Mitarbeiter in der Pflegebranche gehen. Die Kassen sprechen sich ebenfalls für Nachbesserungen aus.
Datum: 15. September bis 16. September 2010, Berlin
Auf dem 8. PPM Kongress in Berlin treffen Geschäftsführer und Führungskräfte aus der Altenpflege auf Top-Referenten aus Pflegepraxis, Beratung und Forschung. Das Ergebnis: Spannende Vorträge zu den aktuellsten Themen, ein intensiver Erfahrungsaustausch und viele hochinteressante Gespräche.
Die Fachthemen in diesem Jahr: Mindestlohn in der Altenpflege, aktuelle Erfolgsstrategien der Pflegeanbieter, Transparenzberichte, Pflegenoten, Ambulantisierung stationärer Einrichtungen, familienfreundliche Mitarbeiterführung, flexible Personalstrukturen und Integration von Leiharbeitskräften, Tagespflege, ambulant betreute WGs, Selbstmanagement, Fuhrparkmanagement, Expertenstandards, Pflegekonferenzen & Fallbesprechungen, Mitarbeitermotivation, Palliative Care, Mitarbeiterführung in Krisenzeiten, die Kundenansprüche von morgen und vieles mehr.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.pflege-kongress.de
Veranstalter: PPM PRO PflegeManagement Akademie
05 Jun
von admin - Kategorie: Allgemein, Gesundheit
Ambulante Pflegedienste sind nicht nur bei langfristiger Pflegebedürftigkeit einsetzbar, sondern auch bei temporärer Krankheitsphase von der gesetzlichen Krankenversicherung zu tragen.
Bei der häuslichen Krankenpflege muss man unterscheiden zwischen “Krankenhausvermeidungspflege” und “Sicherungspflege”.
Krankenhausvermeidungspflege wird dann genehmigt, wenn – wie der Name besagt – durch die häusliche Pflege ein Krankenhausaufenthalt dadurch vermieden bzw. verkürzt werden kann oder wenn ein Krankenhausaufenthalt aufgrund von mangelnder Transportfähigkeit o.ä. nicht möglich ist.
Sicherungspflege wird verordnet, wenn sich eine ärztliche Behandlung nur mit Unterstützung einer ambulanten Pflege umsetzen lässt. Ein Verbandswechsel zum Beispiel ist typischer Bestandteil einer Sicherungspflege.
Wirtschaftsminister Brüderle hat nach den Widerstand gegen die Einführung von Mindestlöhnen in der Pflegebranche aufgegeben. Arbeitsministerin von der Leyen kann sich somit nach der Einführung des Elterngeldes zu ihrer Zeit als Familienministerin eine zweite große Neuerung auf ihre Fahne schreiben.
Die Mindestlöhne sollen zum 1. Juli 2010 auf 7,50 Euro in den neuen und 8,50 Euro in den alten Bundesländern festgeschrieben werden. Der Mindestlohn soll vermutlich zunächst befristet werden. Die Findungskomission schlägt vor, ein Jahr und zwei Jahre nach der Einführung den Mindestlohn um jeweils 25 Cent anzuheben, so dass Pflegekräfte im Osten auf acht und im Westen auf neun Euro pro Stunde kommen.
Experten erhoffen sich von dem Mindestlohn neben einer gerechteren Entlohnung auch eine Imageaufwertung des Pflegeberufes. Angesichts des Pflegepersonalmangels wäre dies natürlich wünschenswert.
12.05.2010
Junge-Pflege-Kongress
Duisburg
28.05. – 29.05.2010
Let`s Care Jobmesse Pflege
Hamburg
04.06. – 05.06.2010
Kongress Ambulante Pflege
Hamburg
09.06. – 10.06.2010
Rhein-Ruhr-Pflegetage
Oberhausen
16.06. – 17.06.2010
Dementia Care
Berlin
17.06. – 17.06.2010
13. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung
Freiburg
23.06. – 24.06.2010
Altenheim EXPO
Berlin
16.09. – 17.09.2010
2. Niederrheinischer Pflegekongress
Krefeld
06.10.2010 – 09.10.2010
Rehacare International
Internationale Fachmesse & Kongress für Menschen mit Behinderungen und Pflegebedarf
Düsseldorf
18 Mai
von admin - Kategorie: Pflege & Beruf, Pflege & Politik
Die Debatte um den Mindestlohn für die Beschäftigten in der Pflegebranche ist noch immer ein brisantes Thema innerhalb der Regierung. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle hat seinerseits noch einmal ernsthafte Bedenken angeführt, den Forderungen nach einem Mindestlohn für die Beschäftigten der Pflegebranche uneingeschränkt zu folgen.
Die Argumente sind vor allem, dass eine enorme Kostensteigerung für den Pflegesektor befürchtet wird, der im Nachhinein vielen Beschäftigen den Arbeitsplatz kosten wird und zu einem Notstand für die Bedürftigen führt. Das Wirtschaftsministerium bezeichnet besonders die ländlichen Gebiete Deutschlands sowie Ostdeutschland für besonders gefährdet. Weiterhin fördere der Mindestlohn das Angebot „dubioser“ Pflegeangebote.
Aus der Pflegebranche kommen die gewichtigen Argumente, dass eine derart sensible Arbeit mit einem angemessenen Lohn bezahlt werden muss, um die Qualität der Pflege und das Wohlergehen der Bedürftigen zu verbessern. Brüderle hingegen fordert, zunächst nur bis 2011 den Forderungen nach dem Mindestlohn nachzukommen, da dann eh eine neue Debatte auch für alle anderen Branchen um das Thema Mindestlohn aufbrodeln wird.
13 Mai
von admin - Kategorie: Finanzierung, Pflege & Recht
Zur Berechnung der Pflegestufen sind jene Minuten, die für den Patienten zur Grundversorgung aufgewandt werden müssen, möglichst exakt anzugeben.
Das heißt, wenn für den Toilettengang 40 Sekunden pro Weg eingerechnet werden, darf man nicht auf pauschal eine Minute pro Gang aufrunden. Erst in der Gesamtsumme dürfte aufgerundet werden, so entschied das Bundessozialgericht (BSG, B 3 P 10/08 R).
Wie sich die Pflegestufen im Einzelnen berechnen, lesen Sie hier noch einmal detailliert.
Die Pflegeversicherung – Was ist Was?
Die Pflegeversicherung –Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung
Eine Langzeitstudie der Utah State University (USA) behauptet das zumindest. In der Studie wurden über 12 Jahre 1221 verheiratete Paare über 65 untersucht. Das Ergebnis:
Die Ehepartner von Demenzpatienten weisen, verglichen mit anderen Senioren, selbst ein sechsfach erhöhtes Risiko auf, an Demenz zu erkranken! Dabei haben die Männer ein höheres Risiko, durch eine an Demenz erkrankten Ehefrau selbst diese Krankheit zu entwickeln, als jene Frauen, deren Ehemänner dement sind.
Die Experten müssen nun untersuchen, wieso dies so ist. Es wird vermutet, dass der Stress, der mit der Pflege Demenzkranker verbunden ist, die Entstehung von Demenz begünstigen könnte.
Vom Land NRW hat die Katholische Hochschule NRW die Genehmigung für den dualen Bachelorstudiengang “Pflege” erhalten. Dadurch wird die Pflege der Patienten am Bett verbessert und die Pflegeschüler erhalten die Möglichkeit, einen akademischen Abschluss zu erwerben.
Eventuell ist dies der richtige Weg, den ins Hintertreffen geratenen Beruf des Pflegers/ der Pflegerin wieder aufzuwerten und mehr Interessenten zu erhalten. Der neue Ausbildungsweg sieht vor, dass innerhalb von 4 Jahren die Pflegeausbildung absolviert wird und gleichzeitig ein akademischer Abschluss erworben wird. Ein ganz großer Vorteil liegt in der Vertiefung des Fachwissens bzgl. verschiedener Erkrankungen wie z.B. Demenz und inbegriffen auch die Beratung und Anleitung der Angehörigen der Erkrankten. Dieser Punkt ist enorm wichtig, da die Familie oftmals einen wesentlichen Bestandteil der Pflege übernimmt und nicht zuletzt mit dieser Aufgabe überfordert ist.
Der erste Start des Modellstudiengangs soll bereits im Herbst dieses Jahres anlaufen und an bis zu 16 Pflegefachschulen in NRW stattfinden. Bis zu 70 Studierende haben dieses Jahr die Chance, den Bachelorstudiengang „Pflege“ zu beginnen.
Wer weitere Informationen benötigt, informiert sich direkt auf der Webseite der der KatHO NRW oder ruft Herrn Prof. Dr. Wolfgang Matthias Heffels, Tel. 0221/7757-126 an.
06 Mai
von admin - Kategorie: Kooperationspartner
Unter unserem Leitsatz “Den verwirrten Menschen so zu akzeptieren wie er ist, denn er kann sich nicht ändern” bedeutet die Pflege und Betreuung psychisch – schwertpunktmäßig an Demenz – erkrankter älterer Menschen für uns, unter Berücksichtigung ihrer individuellen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Bedürfnisse und Gegebenheiten ein größtmögliches Gefühl an Vertrauen und Sicherheit aufzubauen, um so in der erlebten Realität geborgen, angstfrei, zufrieden und in Würde leben zu können. Frei von Spannungen, überforderungen und Bevormundungen, sondern mit einem größtmöglichen Maß an Selbstbestimmung. Nur so kann der Betroffene sich selbst entfalten, agieren, Freude empfinden und nur so kann er ein Stück Lebensqualität zurückgewinnen.
Das Pflegeheim “Haus Doris” unterteilt sich in zwei räumlich voneinander getrennte Häuser und verfügt über insgesamt 37 Betten. Die geschlossenen und offenen Unterbringungsformen umfassen Langzeitunterbringung, Kurzzeitpflege, Tagesbetreuung und Probe-Wohnen. Die Unterbringung erfolgt in hellen, wohnlich ausgestatteten Zimmern. Große Tagesräume bilden den Kommunikations- und Lebensmittelpunkt. Modern gestaltete Bäder sowie Sinnenräume sorgen für Wellness und Entspannung. Großzügige Außenanlagen mit Nutzgärten und dem “Garten der Sinne” bieten Raum für Ruhe und Bewegung.
Unser multiprofessionelles Team besteht aus exam. Krankenschwestern/-pflegern, Altenpflegern/-innen, Fachkräften für Geronotpsychiatrie und Palliativ Care, erfahrenen Pflegehilfskräften sowie einem Diplom-Sozialpädagogen. Es wird ergänzt durch Mitarbeitern aus den Bereichen Beschäftigung, Hauswirtschaft, Haustechnik, Verwaltung und sozialer Betreuung und komplettiert sich durch ein externes Netzwerk aus ärzten, Therapeuten und anderen Dienstleistern (Friseur, Fußpflege). So wird eine fachgerechte Pflege und Betreuung gewährleistet. Tägliche Aktivitäten und Beschäftigungsangebote stärken das Selbstwertgefühl und gestalten den Tagesablauf abwechslungsreich und lebendig.