Nachdem CSU-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg seine Pläne zur Wehrdienstverkürzung zum Oktober und zur Zivildienstverkürzung zum 1.August geäußert hat, forderte der Paritätische Wohlfahrtsverband die Bundesregierung auf, sie solle „ganz schnell mit den Trägern des Zivildienstes Kontakt aufnehmen und Vorschläge unterbreiten, wie Zivildienstleistende nach den sechs Monaten freiwillig verlängern könnten.“
Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, prognostizierte, dass viele Träger aus dem Zivildienst aussteigen würden, wenn nicht rasch ein geeignetes Konzept entwickelt werde. Schließlich könne den Einrichtungen wie Pflegeeinrichtungen nicht zugemutet werden, alle sechs Monate neue Zivildienstleistende einzuarbeiten.
Doch neben all den organisatorischen Unannehmlichkeiten am meisten benachteiligt wären wohl die Pflegebedürftigen, die sich halbjährlich an ihren neuen „Zivi“ gewöhnen müssten.
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