25 Jan
von admin - Kategorie: Finanzierung, Pflege & Gesellschaft
Die AOK Rheinland/Hamburg und Westfalen-Lippe qualifizieren in einem Modellprojekt mit der Universität Bielefeld die pflegenden Angehörigen zur Verbesserung der poststationären Versorgung von Patieten mit Blick auf die später zu Hause erforderlichen Pflegeverrichtungen.
Hintergrund des Modellprojektes ist die abnehmende Verweildauer von Patienten in Krankenhäusern. Damit die Patienten nichtsdestotrotz nachhaltig genesen können, muss die Beratung und Qualifizierung der Angehörigen verbessert werden. Kaum eine Familie wisse wirklich, was sie in so einem Fall erwarte, so die Prämisse der Universität Bielefeld. Weder haben sie eine Ahnung, wie sich die neue Situation auf die Familie und den Alltag auswirke, noch, wie lange die Pflegeverantwortung andauern werde. Daher sei es unbedingt erforderlich, den Angehörigen jede mögliche Unterstützung anzubieten.
Die AOK fördert die Pflegetrainings im Krankenhaus im Rahmen des Modellprogramms mit 33 Euro pro Einheit, Pflegetrainings zuhause mit je 45 Euro. Pflegekurse für pflegende Ehepartner und Angehörige werden mit 500 Euro bezuschusst. Über 100 Krankenhäuser nehmen bereits die geförderten Qualifizierungsmöglichkeiten wahr, Tendenz steigend.
Die Ergebnisse der Schulungen sprechen für sich:
99% der Kursteilnehmer waren begeistert von den Kursen und gaben an, Neues gelernt zu haben.
Informationen zum Modellprojekt erfahren Sie bei der Universität Bielefeld.
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