Heute feierte die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) in Berlin ihr 20-jähriges Jubiläum. Eingeladen waren Mitglieder aus ganz Deutschland sowie Freunde und Förderer der DAlzG. Bei dem Festakt blickte die Gründungsvorsitzende der DAlzG, Eleonore von Rotenhan, zurück: „Vor 20 Jahren waren die Begriffe Alzheimer-Krankheit oder Demenz praktisch unbekannt. Die Leute waren eben ‚alt und verkalkt’“.

Mittlerweile gibt es in Deutschland 119 regionale Alzheimer-Gesellschaften und Landesverbände sowie etwa 500 Selbsthilfegruppen. Das Angebot dieser Vereinigungen umfasst Zeitschriften, Broschüren sowie das im Jahre 2002 in Betrieb genommene „Alzheimer-Telefon“.

Ziele für die nächsten Jahre sind ein Ausbau der Beratungs- und Entlastungsangebote vor Ort sowie eine stärkere Einbeziehung der Kommunen, damit auch allein lebende Menschen mit einer Demenz möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung leben können. Die Reform der Pflegeversicherung müsse zügig fortgeführt werden und endlich den speziellen Bedarf Demenzkranker angemessen berücksichtigen. „Zusammen mit den Mitgliedsgesellschaften konnte die Deutsche Alzheimer Gesellschaft viel bewegen. Doch wir stehen vor großen Herausforderungen“, sagte die 1. Vorsitzende der DAlzG, Heike von Lützau-Hohlbein.

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