Das Senioren-Dasein kann alles sein: stressig oder langweilig, einsam oder belebt, laut oder leise. Aber egal, wie man es mag, vor allem lebenswert sollte der letzte Abschnitt des Lebens sein. Man sollte nicht verbittern, wie der Griesgram in der Weihnachtsgeschichte, sondern versuchen sich jeden neuen Tages zu freuen. Auch, wenn das Leben besser sein könnte. Auch, wenn man keine Kinder und Enkelkinder hat, die einem den Tag versüßen, einen besuchen und mit Geschenken überhäufen.
Die Hauptsache ist, dass man sich sein Leben, seine Umgebung so gestaltet, dass man sich wohl fühlt. So kann man es sich in einer schön eingerichteten Wohnung, die den eigenen Lebensstil widerspiegelt, so richtig gemütlich machen und einem Hobby nachgehen. Denn Hobbies für Senioren gibt es viele, wie zum Beispiel Malen, Yoga, ein Instrument spielen oder gar spielen lernen oder auch die Fotografie. Welche Tätigkeit auch immer man vorziehen mag, am meisten Spaß macht es doch in den eigenen vier Wänden. Nur was tun, wenn man nicht mehr in der Lage ist, auf sich selbst gestellt zu wohnen und sich einsam fühlt, wenn man gar von anderen Menschen abhängig ist, aber niemanden kennt, der in der Nähe wohnt, um sich zu kümmern. Oder man nicht zu den Verwandten ziehen möchte, weil man keinem zur Last fallen will.
Als einzige Alternative fällt einem dann meist sofort das Altenheim ein. Viele Senioren fühlen sich jedoch für ein Altenheim noch zu „fit“ und suchen nach anderen Möglichkeiten. Alternativen sind beispielsweise exklusivere Institutionen, wie beispielsweise so genannte betreutes Wohnen. Dort bekommt man die Möglichkeit, seine eigenen Möbel und Schätzchen mitzubringen, so dass man weiterhin in gewohnter Umgebung leben kann. Der einzige Unterschied: man profitiert von zahlreichen Freizeitmöglichkeiten, an denen man teilnehmen kann, aber nicht muss, sowie an einem Plus an Pflege. Man kann versichert sein, dass immer jemand da ist, der sich kümmert, auch wenn es sich um einen Notfall mitten in der Nacht handelt.
Hat man erstmal eine Umgebung gefunden, in der man sich wohl fühlt und man ein Gefühl der Sicherheit vermittelt bekommt, hat das Leben ein Stück Lebensqualität (zurück)gewonnen. Man kann unbeschwert in den Tag hinein leben und auch die Verwandten können sich entspannt zurück lehnen, weil sie wissen, dass man gut aufgehoben ist. Auf diese Weise kann man direkt mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: man wohnt in einer Umgebung, die zum Wohlfühlen einlädt, hat die Möglichkeit an Aktivitäten teilzunehmen, ist rund um die Uhr von Pflegepersonal umgeben und lernt jede Menge neue Menschen kennen, mit denen man gerne seinen Lebensabend verbringt.
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