Für die aktuelle IfD-Studie wurde eine Befragung von etwa 1800 Bürgern zur Pflegesituation in Deutschland durchgeführt.
Hierbei wurde unter anderem gefragt, ob es für die Befragten von Bedeutung sei, welcher Art von Träger das jeweilige Pflegeheim angehört, ob kommunaler, gemeinnütziger, kirchlicher oder privater Träger. Die überwiegende Mehrheit sah die Unterscheidung als unwichtig in Hinblick auf die Pflegequalität, nur für rund ein Drittel der Befragten war dies relevant. Hier vertrat die Mehrheit die Meinung, dass privat geführte Einrichtungen eine bessere Pflege anböten. Generell gefragt war über die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass private Träger eine gute Pflegequalität bieten müssten, da sie sich schlechte Versorgung mit entsprechend einhergehender Reputation gar nicht leisten könnten.
Als es bei der Befragung um die Qualität der Pflege ging, sprachen sich 94 % für mehr und besser ausgebildetes Personal sowie verstärkte Kontrollen (62 %) aus. Über die Hälfte der Befragten plädieren sogar dafür, eine gute Pflegeeinrichtung auch finanziell zu honorieren: Pflegeheime, die bei Kontrollen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) und der Heimaufsicht gute Ergebnisse erhielten, sollen ihrer Meinung nach mehr Geld aus der gesetzlichen Pflegeversicherung erhalten.
Sie suchen Pflegeheime? Ob privat, kirchlich oder kommunal – hier finden Sie sie!
Kommentar schreiben