Wirtschaftsminister Brüderle hat nach den Widerstand gegen die Einführung von Mindestlöhnen in der Pflegebranche aufgegeben. Arbeitsministerin von der Leyen kann sich somit nach der Einführung des Elterngeldes zu ihrer Zeit als Familienministerin eine zweite große Neuerung auf ihre Fahne schreiben.
Die Mindestlöhne sollen zum 1. Juli 2010 auf 7,50 Euro in den neuen und 8,50 Euro in den alten Bundesländern festgeschrieben werden. Der Mindestlohn soll vermutlich zunächst befristet werden. Die Findungskomission schlägt vor, ein Jahr und zwei Jahre nach der Einführung den Mindestlohn um jeweils 25 Cent anzuheben, so dass Pflegekräfte im Osten auf acht und im Westen auf neun Euro pro Stunde kommen.
Experten erhoffen sich von dem Mindestlohn neben einer gerechteren Entlohnung auch eine Imageaufwertung des Pflegeberufes. Angesichts des Pflegepersonalmangels wäre dies natürlich wünschenswert.
1 Kommentar
Senta S
03|Jun|2010 1Das ist eine gute Meldung, ein Schritt gegen die Dumpinglöhne.
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