Die Pflegewissenschaftlerin Angelika Zegelin bemängelte vor kurzem, dass mit den vorformulierten Standard-Patientenverfügungen zu wenig auf die individuelle Lebenssituation von Betroffenen eingegangen würde.
„Bei den Vordrucken geht es immer um große Dinge wie: Dialyse – Ja oder Nein?“, kritisierte Zegelin.

Um zu demonstrieren, wie es besser geht, hat Zegelin nun eine eigene Patientenverfügung veröffentlicht.
Darin geht es neben den Angaben zu künstlicher Ernährung, lebenserhaltenden Maßnahmen vor allem um Details, wie z.B. die Vorliebe für bestimmte Seifen oder Nahrungsmittel.
Schließlich sind es nicht die großen, sondern die kleinen Dinge des Lebens, die uns Freude bereiten.

Zegelins Patientenverfügung „Mein Fuß muss immer rausgucken“ steht im Internet zur Verfügung.

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