Pflegebedürftige müssen zurzeit selten länger als vier Wochen auf einen Heimplatz warten. Zwar gibt es in einigen Regionen Engpässe, und vor allem in ländlichen Gebieten gibt es noch „weiße Flecken“ auf der Landkarte. Auch der Wunsch nach einem Einzelzimmer lässt sich nicht immer sofort erfüllen. Trotzdem hält die Baden-Württembergische Sozialministerin Monika Stolz (CDU) die stationären Pflegeheimplätze zum jetzigen Zeitpunkt für ausreichend.
Daher stoppt das Land Baden-Württemberg fürs Erste die Zuschüsse für Pflegeheime.

Die Betroffenen nehmen die Entscheidung des Landes aus der Pflegeheimförderung größtenteils gleichmütig hin. So sind unter anderem die Stadt- und Landkreise, selbst Träger vieler Pflegeheime, mit dem Förderstopp einverstanden. Auch der Bund privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), in dem etwa 330 vollstationäre Pflegeheime in Baden-Württemberg organisiert sind, begrüßt den Entschluss, „denn es gibt derzeit eher mehr Plätze als erforderlich”, sagt Stefan Kraft, der Landesgeschäftsführer der bpa.

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