In Mettingen/Ibbenbüren hat ein Projekt gestartet, dass die Angehörigen von zu pflegenden Personen unterstützt und auf die schwierige Zeit der Pflege zu hause vorbereitet. Es ist meistens ein großer und vollkommen unvorbereiteter Schock, wenn die Mutter, der Ehemann ein anderer angehöriger zum Pflegefall wird. Besonders die 24 Stunden Beanspruchung führt sehr schnell zur Überlastung der Angehörigen.
Daher wurde das Projekt „Familiale Pflege“ von den Krankenhäusern der Stiftung Mathias-Spital Rheine – unter anderem das St.-Elisabeth-Hospital in Mettingen und das Klinikum Ibbenbüren – zusammen mit der Gesundheitskasse AOK und der Universität Bielefeld gestartet.
Das Projekt sieht vor, die Angehörigen bereits im Krankenhaus auf die schwierigen Aufgaben zu Hause vorzubereiten. Von der Beratung, über pflegerische Schulungen bis hin zu Gesprächskreisen können Betroffene auf ein kompetentes Netzwerk zurückgreifen. Wichtig ist, dass diese Betreuung auch nach dem Krankenhausaufenthalt bis zu sechs Wochen weitergeführt wird. Danach kann der pflegende Angehörige auf Initialkurse zurückgreifen. Hier werden die pflegerischen Kenntnisse Schritt für Schritt erweitert. Die Kosten werden von der AOK übernommen. Dabei ist es vollkommen unerheblich, bei welcher Krankenkasse man selbst versichert ist. Die Refinanzierung erfolgt die Pflegeversicherung.
Die Resonanz auf dieses Programm ist sehr gut. Es sollten immer mehrere Familienmitglieder an dem Projekt teilnehmen, damit ein Kompetenznetzwerk zu Hause entsteht und jederzeit die schwierigen Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden können.

Hier können Sie sich den Flyer mit Informationen zum Projekt herunterladen.



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