Für ältere Menschen ist es ein bedrückendes Erlebnis, wenn die Augen schlechter werden und das Lesen plötzlich zum Problem wird.
Moderne Hilfsmittel können diesen Problemen bereits begegnen. So gibt es mittlerweile Vorlesesysteme, denen man Texte vor die Kamera legt und die einem diese Texte dann mit menschlicher Stimme vorlesen.
Ein besonderes Gerät ist hierbei der BAUM Poet P: Er ist zusammenklappbar und somit bequem zu transportieren. Mit eingebautem Lautsprecher und Akku ist er auch überall einsatzbereit, im Restaurant, im Café – oder in Pflegeeinrichtungen.
Der Poet P liest die Wörter nicht monoton hintereinander weg, sondern erkennt Kommata, Punkte und Absätze. Man kann auch die Geschwindigkeit des Vorlesers nach Belieben verstellen.
Finanzierung
Die schlechte Nachricht vorweg: Der Poet P kostet rund 3.500 Euro.
Die gute Nachricht dabei:
Bildschirmlesegeräte sind anerkannte Hilfsmittel der gesetzlichen Krankenversicherungen. Die Krankenkassen müssten insofoern solche Vorlesegeräte finanzieren, wenn andere Kostenträger nicht in Frage kommen und der Augenarzt das Bildschirmlesegerät verordnet hat. Zwischen den Krankenkassen bestehen allerdings durchaus Unterschiede. Viele Kassen halten sogenannte Hilfsmitteldepots, d.h. sie lagern funktionsfähige, gebrauchte Geräte ein und stellen sie bei Bedarf den Versicherten zur Verfügung. Bei der Depotversorgung können individuelle Anforderungen an Leistung und Handhabbarkeit des Bildschirmlesegerätes allerdings auch zu kurz kommen. Dem steht der Rechtsanspruch der Krankenversicherten auf individuelle, bedarfsgerechte Versorgung entgegen. Fragen Sie im Zweifel unabhängige Beratungsstellungen.
Mehr Informationen zu Vorlesegeräten finden Sie beispielsweise auf der Homepage der Firma Baum.
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