30 Jun
von admin - Kategorie: Finanzierung, Pflege & Politik
Die Lücke, die durch in der gesetzlichen Pflegeversicherung entsteht, wird immer größer. Aktuell beträgt die Lücke ca. 300 Millionen Euro und zusätzlich wurden im Jahr 2010 die Leistungen in der Pflegeversicherung um 500 Millionen Euro erhöht. Dem gegenüber steht nur leicht steigende Einnahmen um 0,8 Prozent.
Es drohen noch weitere Kostenanstiege in den kommenden Jahren. Das Thema der Pflegebedürftigkeit soll neu überarbeitet werden. Es sollen auch Demenzkranke leichter Leistungen erhalten und es sollen aus aktuell 3 Pflegestufen in Zukunft 5 Pflegestufen werden. In den neuen Pflegestufen sollen vor allem auch geistige Leistungsminderungen mit aufgenommen berücksichtigt werden.
Wie auch die zukünftigen Änderungen im Pflegebereich aussehen werden, Fakt ist, dass die derzeitige und zukünftige Einnahmen/Ausgabensituation offentsichtlichen Verbesserungsbedarf aufweist. Ansonsten dürfte die Finazierungslücke wieder einmal zu Lasten der Pflegebedürftigen und der Mitarbeiter in der Pflegebranche gehen. Die Kassen sprechen sich ebenfalls für Nachbesserungen aus.
1 Kommentar
Mario Rütz
16|Sep|2010 1Das die Pflegeversicherung genauso wie die Kranken- und Rentenversicherung auf Dauer kaum zu finanzieren sein wird, war doch schon bei Ihre “Geburt” klar. Aber Nobby Blüm musste sich ja einfach über den Rat aller Experten hinwegsetzen. Klar, der muss den Murks, den er verzapft hat, ja auch nicht mehr ausbaden.
Die einzige “Nachbesserung, die wirklich Sinn macht, ist die Pflegeversicherung komplett auf ein kapitalgedecktes System zu stellen und die Übergangsphase aus Steuergeldern zu subventionieren.
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